Die Kunst

Luxuria / Detail (38x16x15 cm)
Alle Werke und lyrischen Texte unterliegen dem Urheberrecht.

Luxuria (38x16x15 cm)
Alle Werke und lyrischen Texte unterliegen dem Urheberrecht.

Supra / Detail (40x10x22 cm)
Alle Werke und lyrischen Texte unterliegen dem Urheberrecht.

Supra (40x10x22 cm)
Alle Werke und lyrischen Texte unterliegen dem Urheberrecht.

Patrona / Detail (48x19x13 cm)
Alle Werke und lyrischen Texte unterliegen dem Urheberrecht.

Patrona (48x19x13 cm)
Alle Werke und lyrischen Texte unterliegen dem Urheberrecht.

Praeceps / Detail (54x15x14 cm)
Alle Werke und lyrischen Texte unterliegen dem Urheberrecht.

Praeceps (54x15x14 cm)
Alle Werke und lyrischen Texte unterliegen dem Urheberrecht.

Ignitor / Detail (46x14x12 cm)
Alle Werke und lyrischen Texte unterliegen dem Urheberrecht.

Ignitor (46x14x12 cm)
Alle Werke und lyrischen Texte unterliegen dem Urheberrecht.

Celeritas / Detail (46x11x26 cm)
Alle Werke und lyrischen Texte unterliegen dem Urheberrecht.

Celeritas (46x11x26 cm)
Alle Werke und lyrischen Texte unterliegen dem Urheberrecht.

Arca / Detail (44x13x18 cm)
Alle Werke und lyrischen Texte unterliegen dem Urheberrecht.

Arca (44x13x18 cm)
Alle Werke und lyrischen Texte unterliegen dem Urheberrecht.

Plenus Venter / Detail (26x23x20 cm)
Alle Werke und lyrischen Texte unterliegen dem Urheberrecht.

Plenus Venter (26x23x20 cm)
Alle Werke und lyrischen Texte unterliegen dem Urheberrecht.

Felicitas / Detail (26x25x18 cm)
Alle Werke und lyrischen Texte unterliegen dem Urheberrecht.

Felicitas (26x25x18 cm)
Alle Werke und lyrischen Texte unterliegen dem Urheberrecht.

Protektio / Detail (30x13x18 cm)
Alle Werke und lyrischen Texte unterliegen dem Urheberrecht.

Protektio (30x13x18 cm)
Alle Werke und lyrischen Texte unterliegen dem Urheberrecht.

Torsi Mobile

sie fühlt sich so weich, gleich warm sind ihre formen voll,
das soll in berührung versunken, unten in triefender haut.
fließender gleißt die farbe des dämons, der gier und der lust,
mit hitziger geschwindigkeit beleibt, durch pralle adern gehuscht,
lauscht sie der liebe und bliebe für immer unerreichbar toll.
luxuria schwebt über den lüften, herrscht klüger leisem atem laut.
sie raubt den verstand, galant in der stille, melodie in moll.

sie strotz voller ehrgeiz, gleich stark ist ihr kampf im wille,
den reiz in den muskeln, die knie gequetscht, verschlingender strom.
dringender tritt der schritt des taktes, des ziels und der zeit,
mit mächtigem pulsschlag geplagt, die höhen besiegt, längst schon unweit,
sehnt sie der muse, der buße für immer ungeschlagener stille.
supra schwebt über den zweifeln, herrscht klüger schnippen schreiend hohn,
sie löscht die gesetze, gehetze im nichts, verklingende Stimme.

sie steht wie ein fels, gleich weich ist ihr busen gefüllt mit herz,
das hüten des lebens angeboren, auserkoren für alle zu sein.
prallender peitscht die wahrheit, in femina, dem sein und des mutes,
mit knisternder anmut gestattet, der widrigkeit gestellt, sie tut es,
sucht sie die schonung, belohnung für immer in unzerstörbar erz.
patrona schwebt über die kleinen, herrscht klüger nacktem schmaches pein,
sie tötet die waffen, löwin der mütter, brach liegender schmerz.

er sticht wie ein pfeil, gleich glatt ist sein leder reibungslos,
das wissen in erwartung erhofft, schroff im fern schleichenden jetzt.
gleitender gießt der kelch des wunsches, des habens und des scheins,
mit besäumter bewegung, erhebung zum großen, zum genius allein,
wagt er den sprung, nimmt schwung für immer unübertroffen famos.
praeceps schwebt über dem alltag, herrscht klüger reißend sicherungsnetz,
er stillt das mühlrad, glättung der wogen, gleichklang im weltenchaos.

er harrt wie die katze, gleich scharf ist sein blick mit weite,
das ferne in aussicht gestellt, verprellt die angst des feindes geleut.
überraschender ereilt die gefahr des todes, der verletzung und des schmerzes,
mit schnellem adrenalin, bis dahin den geist frisch bewacht, so geht es,
schützt er die brut, klug jagend für immer zu sättigend leibe.
ignitor schwebt über dem übel, wacht heller bestem lebensfreund,
er leiht die geborgenheit, ritter des friedens, sich selbst nur der zweite.

sie hebt sich so leicht, gleich kraftvoll ist ihr absprung perfekt,
das ziel des erinnerns geweckt, gelegt sind die träume im wehenden wind.
treibender sticht sich die steigung der erde, des wassers und der luft,
mit stolperndem beine, bürden steine, gedachter weg über die kluft,
bezwingt sie die mauern, ohne bedauern für immer das blut geleckt.
celeritas schwebt über den fragen, stillt sicherer nervend kind,
sie sänftigt die gemüter, schwinge des flügels, gold im gedeck.

sie biegt sich geschmeidig, gleich biegend sind die knochen gerenkt,
der blick in der richtung gespiegelt, versiegelt sind wimpernschläge satt.
sinniger irrt die wahrheit der ansicht, der weitsicht und der toleranz,
mit fixen gedanken, bedanken sich visionen, luftschlösser im tanz,
steht sie sich kopf, ihren schopf tragend für immer richtungsweisend gelenkt.
arca schwebt über den tälern, schlägt brücken über die regelwerkstatt,
sie weitet horizonte, geist der fantasie, den blick um die ecke gesenkt.

er setzt sich so breit, gleich flauschig sind die polster gestopft,
die atmung in der nacht ertränkt, gelenkt sind die zeiten in langer weile.
schleppender bricht sich der schein des tages, der dämmerung und des lichts,
mit gähnenden mäulern, beteuern die worte, stets besserung in sicht,
genießt er die faulheit, in taubheit hörend für immer schüttelnder kopf.
plenus venter schwebt über befehlen, küsst kissen in schmeichelnd seide,
er lehrt allen muse, genießer des lebens, nimmersatt bleibt hungrig schroff.

sie gibt sich so gütig, gleich satt sind ihre gelüste im süßen,
der leib in vermehrung genetzt, besetzt ist der uterus mit neuem jubel.
pochender wächst die zelle des wunders, des zaubers und der zartheit,
mit funkelnden augen, glauben die anderen, allwissend der wahrheit,
trägt sie ihre frucht, sanfte wucht spürend für immer strampelnder füßchen.
felicitas schwebt über dem leben, haucht odem schwingend engelsflügel,
sie schenkt sich selbst, glück des lebens, quelle ursprungs liebesgüssen.

er spannt sich im bogen, gleich federnd sind die muskeln aus stahl,
der anschub in geschwindigkeit gewandelt, ummantelt ist der puls der zeit.
gieriger scheint die lust auf das neue, das fremde und das unbekannte,
mit knisternder erwartung, die haltung bewahrend, schätzt er das galante,
wahrt er die konzentration, inhalation schnaubend für immer glitzernder gral.
protektio schwebt über dem anfang, weist beginn erleuchtender weltenfreiheit,
er sammelt alle kräfte, herrscher des donners, regenbogen im wasserfall.

Sylke Lambert

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16.02.2016
Bundesvorsitzende der Meisterfrauen im deutschen Steinmetzhandwerk
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28.04.2016
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